Tuesday, June 12, 2018

Im Gesspräch mit dem Autor, Erfinder und Unternehmer Christoph Klein

1966 in Troisdorf (Rheinland, NRW) geboren, leidet der Autor Christoph Klein seit seiner Kindheit an Asthma. Was er im Laufe seines Werdegangs Anfang der 90iger Jahre erfand, schrieb medizinische Geschichte. Im Alter von 25 Jahren tüftelte er an einem effizienteren Asthma-Spray-Inhalator und machte eine bahnbrechende, zukunftsweisende Erfindung. Bei Christoph Klein´s Inhalierhilfe kam es in den Anfängen der Markteinführung zu messbaren Medikamenteneinsparungen bei der Anwendung. Die neuartige Form seines Inhaliergerätes ermöglicht Patienten einen direkten Sprühstoß in die Bronchien. Eine spätere Studie belegt, dass Milliarden Euro Kosten mit Hilfe des Inhaliergerätes eingespart werden könnten. Der Meilenstein für ein inovatives und verbraucherfreundliches Produkt war gelegt. Aber der junge Erfinder hatte wohl nicht mit der Pharma-Lobby gerechnet.

Christoph Klein schrieb seinen seither andauernden Kampf gegen Korruption, Vetternwirtschaft und eklatante Missstände in einem Buchwerk nieder, welches durchaus als realer Politkrimi wahrgenommen werden kann.

Screenshot/ Amazon

Ich habe mich mit diesem faszinierenden Erfinder zusammengefunden und ihm ein paar Fragen zu seinem außergewöhnlichen Buch gestellt.


Guten Tag, Herr Klein - oder darf ich Sie Christoph nennen? Als literarische Kollegin weiß ich welch enorme Arbeit in einem Buch steckt. Deshalb vorab Gratulation zu Ihrem Erstlinkswerk das unter dem Titel „Die Asthma-Lüge – Wie Lobbyismus und Politik eine geniale Produktidee zerstören“ am 23.06.2017 im Buchhandel erschienen ist. Ein Blick in die Zusammenfassung lässt bereits erahnen warum es in diesem Buch geht: Korruption, Vetternwirtschaft und eklatante Missstände im dunklen Sumpf des Lobbyismus. Es ist keine fiktive Geschichte die der Leser nach Kauf des Buches in seinen Händen hält, sondern ein reales zeitgeschichtliches Geschehen in biografischer Form.
1)      Wie lange haben Sie an Ihrem Debüt gearbeitet?

Insgesamt habe ich rund 8 Monate rund um die Uhr an dem Buch gearbeitet, häufig auch an den Wochenende, da ich hierfür umfangreiche Recherchen in meinem Datenmaterial aus über 25 Jahren vornehmen musste. Es handelt sich hierbei um eine Autobiografie, die auf reinen Fakten beruht, die wiederum alle mit Dokumenten bei Bedarf nachgewiesen werden können. Dies machte ich auch zum Eigenschutz, um mich juristisch gegen denkbare Angriffe abzusichern.

2)     Welches Gefühl begleitete Sie während der Schreibphase? Ein befreiendes, oder durchlebten Sie all die schlimmen Jahre in denen Ihnen Unrecht angetan wurde noch einmal?

Das Schreiben des Buchs war für mich sehr anstrengend und belastend, ja manchmal sogar sehr mühsam und auch frustrierend, da man tief in der Erinnerung bohren musste. Manche in Vergessenheit geratene Geschichte und bittere Enttäuschung kochte wieder hoch, als wäre sie erst gestern passiert. Im Großen und Ganzen war das Buch jedoch ein gewaltiger Befreiungsschlag für mich, in dem ich die ganzen bitteren Erfahrungen vollständig verarbeiten konnte. Ich konnte somit mit der ganzen unschönen Vergangenheit und den schlimmen Erlebnissen aufräumen und bin wie befreit von einer schweren Last.

3)      Welche Resonanz erhielten Sie nach Erscheinen des Buches?

Die Resonanzen waren größtenteils sehr positiv, sofern Menschen das Buch gekauft und gelesen haben. Darunter befand sich unter anderem auch der berühmte Bestseller-Autor Günter Ogger aus München, der z. B. die Bestseller "Nieten in Nadelstreifen" und "Macher im Machtrausch" geschrieben hatte. Er hatte mir in seinem Buch "Macher im Machtrausch" bereits vor rund 20 Jahren eine Seite gewidmet und las deshalb mein Buch innerhalb von 2 Tagen sehr interessiert durch. Hiernach rief er mich sofort an und war überwältigt von dieser unglaublichen Geschichte und wünschte mir alles Glück dieser Welt, dass ich endlich zu meinem Recht in dem seit inzwischen 25 Jahren andauernden Kampf gelangen würde. Leider haben sich bislang noch nicht die großen Medien und auch Literaturkritiker meines Buchs angenommen, was ich als sehr schade finde. Denn mein Buch wurde von einer bekannten Lektorin Korrektur gelesen. Es handelt sich also um ein professionelles Werk mit zahlreichen Enthüllungen, die von großer politischer Brisanz sind. Sozusagen handelt es sich um einen wahren Polit- und Wirtschaftskrimi, der noch andauert und nicht ganz beendet ist. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass mein Buch in den nächsten Monaten Zugang zu einem größeren Publikum erhalten wird, sofern z. B. meine anhängige Schadensersatzklage gegen die EU-Kommission vor dem EuGH gewonnen werden sollte. In diesem Fall würde nämlich eine Stück Geschichte geschrieben, was sicherlich auch die Medien und insbesondere Talkshows auf den Plan rufen dürfte. In diesem Fall kann davon ausgegangen werden, dass das Buch auf einen Schlag im deutschsprachigen Raum an Bekanntheit gewinnt und viel höhere Auflagen erreicht. Die nächsten Monate werden deshalb in vielen Bereichen sehr spannend für mich.

Ferner wird das Buch nächsten Monat in die englische Sprache von einem professionellen Übersetzer übersetzt. Mit der Fertigstellung wird Anfang Oktober diesen Jahres gerechnet. Ich gehe davon aus, dass das Buch gerade im englischsprachigen Raum, wie z. B. USA und England, ein sehr großer Erfolg werden dürfte, da die Systemfehler in der EU schonungslos offengelegt werden.

4)     Verraten Sie mir bitte wie man es schafft, so akribisch und obergenau eine Personenliste zu führen? Ich persönlich bin ja eher der chaotische Schreiber und ständig auf der Suche nach meinen Notizen mit den Protagonisten.

Da ich sehr penibel an dem Buch gearbeitet hatte, war die Erstellung der Personenliste nicht der größte Aufwand. Da ich akribisch die einzelnen Kapitel geschrieben habe, wurden direkt die dazugehörigen Personen zum Thema in einem gesonderten Worddokument mit aufgelistet. Als das Werk letztendlich fertig war, hatte ich eine komplette Personenliste und konnte mit einem Suchlauf im Worddokument des Gesamtbuches die einzelnen Namen direkt der entsprechenden Seite des Buchs zuordnen. Mir war es wichtig, eine wahre Autobiografie auf reinen Tatsachen mit historischem Wert für die Nachwelt zu schaffen, denn das Buch soll auch dazu dienen, aus den geschilderten Ereignissen zu lernen. In der Regel nennt man hierbei Ross und Reiter, jedoch wurden bei kritischen Passagen Namenskürzel verwendet, um keine Unterlassungsklagen aufgrund der Verletzung von Persönlichkeitsrechten zu riskieren. Es dürfte verständlich sein, dass Menschen, denen unlautere Methoden unterstellt werden, sich hiergegen mit allen Mitteln wehren werden. Das Buch wurde deshalb auch vor der Veröffentlichung von verschiedenen auf Medienrecht spezialisierten Juristen durchleuchtet, um mich nicht angreifbar zu machen. Möglicherweise trägt ja mein Buch eines Tages dazu bei, dass sich alles zum Besseren wendet und die Politik aufwacht. Da ich Optimist bin, würde es mich freuen, wenn ich etwas dazu beitragen könnte, zum Nutzen der Allgemeinheit etwas zu verbessern. Auf jeden Fall deckt das Buch schonungslos die Systemfehler in Deutschland und bei der EU auf. Im Übrigen habe ich Wert darauf gelegt, dass Buch locker und mit etwas schwarzen Humor zu schreiben, damit es zwischendurch auch etwas zum Lachen gibt. Alle Menschen, die es bislang gelesen haben, waren von dem Buch gefesselt und haben es zum größten Teil durch den verständlichen Schreibstil schnellstmöglich zu Ende gelesen. 

5)      Wird es ein weiteres Buch aus Ihrer Feder geben?

Das kann ich heute noch nicht beantworten, denn hierfür ist es noch viel zu früh. Ich möchte zuerst einmal abwarten, wie mein Erstlingswerk letztendlich auf dem weltweiten Markt ankommt, gerade im englischsprachigen Raum, da dort viel mehr Bücher gelesen werden als im deutschsprachigen Raum. Ich danke Ihnen für diese Interview und herzliche Grüße von Christoph Klein

Ich bedanke mich für Ihre Zeit und das kleine Interview. Alles Gute Ihnen weiterhin, toi, toi, toi und ganz viel Kraft für Ihren Kampf gegen Korruption und Lobbyismus. 

Emma Bieling

Pharma-Industrie
kann der lebensrettende Sprühstoß direkt in die Bronchien gelangen.
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